Wir fuhren also nach Banyuls in Südfrankreich zum Laboratoire Arago, einem alten und gut ausgerüsteten Meereslabor der Université Pierre & Marie Curie. Hier wurde uns für ein paar Tage ein kleines Labor zur Verfügung gestellt, wo wir unsere Untersuchungen durchführen konnten.

Am Grund in 28m fanden wir sofort viele riesige Abdrücke von Kammseesternen. Bald darauf fanden wir auch die Seesterne, alle zwischen 30 und 50 cm gross.

Ein gut getarnter junger Seeteufel auf dem Sandboden. Grosse Seezungen fanden wir auch einige. Ich erzähle nun hier aber nicht, was Eric, der Taucher vom Lab Arago, mit diesen armen Fischen gemacht hat...

Mit einer Sonde können wir durch den Schnitt ein Stück der Gonaden entnehmen. Bei diesem Tier sind sie prall gefüllt mit zehntausenden reifer Eier von knapp 0.2mm Durchmesser.

Ein künstlich befruchtetes Seesternei vor der ersten Zellteilung. Gut sichtbar ist transparente Hülle, die sich unmittelbar nach der Befruchtung bildet.